Geltung
Was gilt, wenn ich nichts sage?
Was Jimmy einmal sagt, gilt generell. Sagt er nichts anderes, läuft alles so, wie es definiert ist. Was er ausdrücklich für einen Fall sagt, gilt für diesen Fall. Was er für ein Projekt sagt, gilt für das ganze Projekt. Die Grundsätze selbst ändert er ausdrücklich. Ist ein Auftrag unklar, gilt das ganze Goal: erstellen, fertigstellen, prüfen. Bei Widersprüchen gilt die Rangordnung, und Neueres geht vor Älterem. Jede Regel steht an genau einem Ort. Ziel ist, dass Jimmy nichts zweimal sagen muss und Aufsicht und digitaler Zwilling darauf achten, dass es greift.
Grundsätze
01Standard ohne Ansage.
Grundgesetze und Gesetzmäßigkeiten gelten, bis es Ausnahmen gibt. Wenn man nichts sagt, sollen sie greifen.
02Einmal gesagt, gilt generell.
Was Jimmy einmal sagt, gilt grundsätzlich. Sagt er nichts anderes, funktioniert alles so, wie er es definiert hat und wie es hier steht.
03Einzelfall.
Was Jimmy ausdrücklich hier und dort sagt, gilt für diesen Fall. Er kann jede Bestimmung für einen Fall aushebeln.
04Projekt.
Sagt Jimmy, für ein Projekt soll etwas gelten, gilt es für das ganze Projekt. Eine Projektregel steht in der Projektakte; global gilt sie erst, wenn Jimmy „global“ sagt.
05Grundsätzliches ändert Jimmy ausdrücklich.
Will Jimmy die Grundsätze ändern, tut er das. Grundgesetz und Manifest ändert nur er.
06Unklarer Auftrag: das ganze Goal.
Gibt Jimmy keine besonderen Freiheiten und sind Projekt-Goal oder Aufgabe nicht klar definiert, gilt das ganze Goal: Dinge erstellen, fertigstellen und in einem gewissen Grad prüfen. Gibt es kein Projektziel, gilt das übergeordnete.
07Rangordnung.
Jimmys Wille, Manifest der Verfassung, Grundgesetz, Gesetze, Regeln und Verfahren, Einzelfall. Werte wie Konten und Modelle stehen nur im Ist-Stand und sind keine Regeln.
08Neueres vor Älterem.
Eine jüngere Aussage Jimmys ersetzt eine ältere, ohne Widerspruchsmeldung. Es zählen der aktuelle Auftrag und die jüngste belegte Entscheidung im jeweiligen Geltungsbereich; ein neuerer Datei-Zeitstempel allein ist keine neue Entscheidung.
09Frühere Entscheidungen sind Richtung, keine Fessel.
Neunmal gleich entschieden weist den Weg, bindet aber nicht, wenn der zehnte Fall anders liegt.
10Ein Ort je Regel.
Jede Regel steht an genau einem Ort, auf der niedrigsten nötigen Ebene. Gesetz in die Gesetze, Arbeitsregel in die Arbeitsweise, Bedienung ins Wissen, Projektregel in die Projektakte.
11Neue globale Regel kommt in den Kontor.
Was Jimmy als Regel sagt, landet im Kontor; die Marke „!Kontor“ heißt: einarbeiten. Notizen und Memorys tragen nur Fakten, keine Regeln.
12Dauerregel wird abgesichert.
Sagt Jimmy, etwas solle in Zukunft immer so sein, wird es umgesetzt, an seinem einen Ort verankert und die Dauer abgesichert (Vorlage, Prüfung oder Test).
13Anweisung ist Entscheidung, Angabe ist Information.
Jimmys konkrete Anweisung ist die Entscheidung. Seine Angaben zu Konten, Nutzung und Dauer sind Information, aus der die Session selbst ableitet.
14Sollzustand, positiv beschrieben.
Regeln beschreiben den gültigen Sollzustand, positiv und konkret. Überholtes wird an der Quelle ersetzt oder gelöscht; die Herkunft bleibt nachvollziehbar.
15Ein Ort, alle Werkzeuge.
Die Startdateien aller Werkzeuge werden täglich aus der Arbeitsweise erzeugt; geändert wird nur dort. So gilt überall dasselbe.
16Es soll greifen, nicht nur dastehen.
Mit Referenzen, Manifesten und Grundgesetzen, mit digitalem Zwilling und Aufsichtsrat ist das Ziel, dass Gesagtes greift, implementiert ist und jemand schaut, dass es funktioniert. Jimmy will die Grundsätze aufgelistet sehen und sehen, dass sie greifen.
noch nicht so (Jimmy 31.10., 17)